FCV startet den Aufstieg ohne Grössenwahn und kennt genau, was ihn erwartet

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(Bild: Der FC Vaduz bei seinem ersten Aufstieg in die Super League im Jahr 2008. Mit dabei waren auch der heutige Assistenztrainer Pascal Cerrone sowie der Schweizer Nati-Goalie Yann Sommer.)

Aufstieg und Pressure

FC Vaduz ist back in der Super League und steht jetzt vor Major-Challenges: «Höhere Anforderungen an den Kader, die Infrastruktur und die Organisation, deutlich höhere Reisekosten und Sicherheitsauflagen, mehr Personal im administrativen Bereich, grössere TV-/Medienanforderungen und gleichzeitig relativ kleine Heimkulisse und begrenztes Marktpotenzial.» Der Club müsse pro genug für die Liga sein, dürfe finanziell aber nicht so tun, «als wäre er ein klassischer Super-League-Klub mit grossem Einzugsgebiet und unbegrenzten Budgetmitteln.»

Stadion und Sonderbewilligung

Die früheren «Killer-Kriterien» beim Stadion gelten als abgehakt, inklusive Rasenheizung seit 2022. Einzelne Punkte wie Kabinen oder Medieninfrastruktur sind noch nicht top, aber: «Das hindert uns aber nicht daran, in der Super League zu spielen. Hier wird glücklicherweise kein Fass aufgemacht. Wir erhalten also quasi eine ‹Sonderbewilligung›». Weiter: «Wir sind gut im Schweizer Fussball verankert», so Burgmeier.

Money-Game und Sponsoren

Die Zusatzspiele pushen Kosten auf rund 0,5 Millionen Franken plus X, inklusive Shuttle-Service für Gästefans in Koop mit LieMobil. Die Story vom «reichen Vaduz» sei laut Burgmeier ein Mythos, der FCV lebt von Sponsoren. Ziel bleibt eine «Schwarze Null»: «Wir gehen sicher nicht ins Risiko und spekulieren mit Zuschauereinnahmen oder möglichen Transfereinnahmen.»

Fans und Hype

Früher sorgten Basel, FC St. Gallen und GC für die grössten Sicherheitskosten, inzwischen habe YB «sicher zusätzlich ‹an Gewicht gewonnen›». Trotz Mini-Heimatmarkt gelten die Zuschauerzahlen als solide: 2014–2017 im Schnitt 3800–3900 Fans, «wir sprechen hier immer noch von einer Gemeinde mit rund 6000 Einwohnern.» Die jüngsten Matches, vor allem gegen Aarau, hätten gezeigt: «Die Fangemeinschaft ist angewachsen. Vielleicht können wir diese positive Stimmung weiterziehen.»

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