FCV’s struggle game is real
Yo, der FC Vaduz hat in der Challenge League ziemlich viele Punkte verballert. Späte Gegentore und eigenes Unvermögen sind die Hauptgründe für dieses Drama. Mit dem 1:1 gegen Neuchâtel Xamax war’s nicht so, dass die Punkte einfach verschenkt wurden. Aber der Auftritt des FCV war schwach, Xamax hatte klar die besseren Chancen. Der FCV wartet seit zehn Spielen auf einen Sieg und hinkt den Erwartungen echt hinterher. Jetzt geht’s gegen Stade Nyonnais. Im ersten Spiel gegen den Aufsteiger konnte die Mannschaft von Martin Stocklasa den ersten Saisonsieg feiern.
Wicked place, wicked game
Die Romands sind gerade im Aufwind und haben Siege gegen Thun (3:2) und Aarau (4:0) eingefahren. «Sie waren gegen Aarau sehr effektiv. Sie haben das Spiel mit einem Eigentor des Gegners begonnen und haben dann auf Konter gespielt. Thun haben sie echt ausgespielt», erklärte Stocklasa. Im morgigen Spiel im Centre sportif de Colovray werden die Hausherren wahrscheinlich wieder auf lange Bälle setzen. Der Platz ist echt rizz und es wird regnen. «Der Platz ist tief und es wird regnen. Solche Spiele sind echt Abnützungskampf», meinte Torhüter Benjamin Büchel. «Es wird ein kampfbetontes Spiel und wenn wir mehr Zweikämpfe gewinnen, stehen wir gut da.»
Down but not out
Cédric Gasser, ein wichtiger Zweikampfspieler, wird fehlen. Der Dude hat sich eine Schulterverletzung zugezogen und wird wohl zwei Monate ausfallen. «Beide sind enorm wichtige Stützen der Mannschaft. Spieler kann man nie eins zu eins ersetzen, dass gibt auch neue Chancen und einen neuen Input», meinte Stocklasa. Auch Alessandro Kräuchi wird wahrscheinlich nicht spielen können. «Es wird der Kader wie gegen Xamax sein, minus Gasser und wohl auch Kräuchi», resümierte Stocklasa.
Time for a comeback
Trotz der vielen Ausfälle ist das Ziel, nach dem Spiel vor Stade Nyonnais in der Tabelle zu stehen. «Jede Serie geht einmal zu Ende. Es wäre genau jetzt umso schöner, wenn einige Spieler ausfallen und viele Leute denken Vaduz steckt im Negativlauf. Dann hat es noch eine grössere Wirkung», hofft Stocklasa auf die Trendwende. Mit einem Erfolg wäre sogar zwischenzeitlich der Sprung auf den dritten Tabellenrang möglich.
