FBP bringt den Pukelsheim vors Volk für ein genaueres Wahlergebnis

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(Bild: FBP-Präsident Alexander Batliner

Voting-Revamp

Die Junge FBP reicht die Volksinitiative «Fair gezählt. Fair gewählt.» ein: Ziel ist der doppelte Pukelsheim. Statt Seats separat je Wahlkreis zu rechnen, würden Mandate landesweit auf Parteien verteilt, dann auf Ober-/Unterland gesplittet. Fixen soll der Move die ungleiche Stimm-Power (Unterland 10, Oberland 15 Parteistimmen) und Disproportionalität; über 36 Jahre im Schnitt 3,55% Votes unverwertet, negatives Stimmgewicht. 2021 wäre die FBP mit 10 Sitzen stärkste Partei gewesen, die VU mit 9; die VU lag bei Parteistimmen um 42 Stimmen vorn, die FBP hatte rechnerisch mehr Wähler. Nico Büchel: «Wir wollen, dass das Wahlergebnis so genau wie möglich abgebildet wird» und «Es ist eine kleine Veränderung, die eine grosse Verbesserung bringt.»

Debatte, History, Timeline

Verfassung bleibt laut FBP unangetastet, «keine Experimente»: zwei Wahlkreise und 8%-Hürde bleiben. Politologe Wilfried Marxer nennt das Anliegen berechtigt, hält den doppelten Pukelsheim jedoch für weniger nötig; stärker wirke die 8%-Hürde, Alternativen wären z.B. mehr Mandate oder 16/9-Verteilung. Der Vorstoss von 2023 scheiterte Dez 2024; die Freie Liste nannte das Timing «falsches Signal» und «denkbar ungünstig». Next steps: Vorprüfung, im Herbst 1000 Signaturen, Abstimmung Jan/Feb 2026, Inkraft per 1.1.2028.

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