Fans stellen Sicherheit über Extra-Stress

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(Bild: Obwohl der FC Zürich nicht mit den meisten Fans nach Vaduz anreist

Big Match, Big Orga

Wenn Traditionsklubs im Rheinpark auflaufen, wird Vaduz zum High-Stress-Project. Die Gemeinde setzt auf maximale Flexibilität: «Die Gemeinde stellt sich auf mehr Gästefans ein, wobei jede Mannschaft und jedes Fanlager unterschiedliche Voraussetzungen mit sich bringt. Viele Gästefans werden direkt zum Stadion geführt.»

Fan-Szenen im Vergleich

FC St. Gallen bringt beim Ostschweiz-Derby bis zu 2500 Leute, mostly mit Autos und Minivans. Basels Muttenzerkurve rollt als toporganisierte Ultra-Unit an, fast nur mit SBB-Extrazügen, plus dichte, via Megafon koordinierte Fanmärsche. Die Zürcher Südkurve reist konstant stark, geteilt in Hardcore-Extrazug-Crew und Family-&-Boomer-Individualverkehr. In Sicherheitskreisen gilt sie wegen Pyro und Böllern als herausfordernd.

Traffic- und Security-Setup

Zugfans werden direkt am Bahnsteig separiert und per Liemobil-Gelenkbus-Konvoi zum Stadion gebracht. Rheinbrücken und Zufahrtsstrassen sind rund um die Spiele teilweise geblockt, das Konzept gilt aber als stabil: «In der Super League gibt es mehr organisierte Fanreisen als in der Challenge League und deshalb ist das Verkehrsaufkommen nicht zwingend erhöht.»

Eskalation und Konsequenzen

Am 19. Oktober 2024 griffen 30 bis 40 vermummte Thun-Fans Polizei und Bus mit Baustellenmaterial, Eisenstangen und Pyro an. Die Landespolizei setzt seither auf konsequente Risikoeinschätzung und nutzt mit FC Vaduz das Kaskadenmodell von KKJPD und SFL. Fazit der Gemeinde: «Eine sorgfältige Vorbereitung sowie die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Partnerorganisationen sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf.»

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