Expert*innen finden mögliches Einfallstor und Regierung droppt neue Infos zum Cyberangriff

1 Min Read
(Bild: )

Cyberattack auf High-Level-Register

Beim Register der wirtschaftlich Berechtigten (VwbP) wurde ein targeted Cyberangriff gefahren: Daten von rund 31’000 Rechtsträgern wurden gezogen, inklusive Namen, Vornamen, Geburtsdaten, Staatsangehörigkeit und Wohnsitzstaat der wirtschaftlich Berechtigten. Laut Behörden bleibt es dabei: Keine Adressen, keine Telefonnummern, keine Finanzdaten wie Umsätze oder Vermögen im Leak.

Hack auf Profi-Niveau

Die forensische Analyse hat ein mögliches Einfallstor gefunden. Laut Communiqué war es «ein gezielter Angriff auf hohem technischem Niveau auf eine hochkomplexe Sicherheitsstruktur». Das VwbP wurde «gezielt und isoliert» attackiert, andere Systeme der Landesverwaltung zeigen bisher keine illegalen Zugriffe. Aus Safety-Gründen wurden trotzdem weitere sensible Systeme offline genommen.

Government im Crisis-Mode

Regierungschefin Brigitte Haas stellt klar: «Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an der Aufklärung und den Massnahmen in Folge des kriminellen Cyberangriffs. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass das VwbP ein Instrument zur Transparenz und Verhinderung von Straftaten ist. […] Der Angriff auf uns ist auch ein Angriff auf internationale Compliance-Standards.»

Info-Flow für Betroffene

Betroffene werden gemäss Datenschutzgesetz informiert, teils via Verbände und Rechtsträger. Eine Informationsstelle ist eingerichtet unter +423 232 90 00 und vwbpfragen@llv.li. Strafanzeige gegen unbekannt ist draussen, digitale Spuren werden mit europäischen Behörden getrackt.

Zum Originalartikel

Leave a comment