Throwback: EWR-Entscheid als Gamechanger
Vor 30 Jahren hat Liechtenstein beim EWR-Referendum Major Courage gezeigt. Regierungschefin Brigitte Haas lobt: «Mit dem Beitritt zum EWR zeigten die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner Weitsicht und Mut.» Damals war die Zukunft noch ein Big Questionmark. Heute feiern alle das Erfolgsmodell, wie Thomas Meier vom Liechtenstein-Institut resumiert: Die Entscheidung war on point. Auf einer Tagung diskutierten Politik, Research und Efta-Cracks: Wie geht’s weiter?
Challenges: EU-Pressure und Global Shifts
Die EU baut ihren Vibe als wirtschaftliche Power aus, Grenzen zwischen Wirtschafts- und Außenpolitik werden blurry. Christian Frommelt sieht dadurch extra Pressure auf die EU und ihre Partner: Der Binnenmarkt wird hardcore geschützt. Georges Baur vom Liechtenstein-Institut: «Das Streben nach Wettbewerbsfähigkeit, Krieg und die geopolitische Wende erfordern eine neue Wirtschafts- und Sicherheitspolitik in einem breiten Sinne.»
Next Steps: Flex or Stuck?
Entweder EWR-Update oder festhalten am Status Quo, so Baur. Island denkt über EU-Join nach, Norwegen ist eher raus. Kommt kein Deal Schweiz-EU, könnte’s für Liechtenstein spicy werden. Baur: «Es ist an der Zeit, sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten und zu handeln.»
