Europa pusht Zusammenarbeit mit neuer Rechtsform

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Globaler Chaos-Mode

Handelskonflikte, Trump-Zölle und geopolitische Stresslevels zwingen Europas Wirtschaft in den „Brain-Reset“. Statt blind auf globale Lieferketten zu setzen, geht der Trend Richtung europäische Stabilität und mehr „Control on the Continent“. Im Fokus steht dabei eine unterschätzte EU-Rechtsform mit ziemlich viel Flex: die Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV).

EWIV als Gamechanger

Auf einer Fachkonferenz im Vaduzer Landesmuseum lieferte Ex-EU-Parlamentarier und EWIV-Pro Hans-Jürgen Zahorka den Deep Dive. Seine Message: «Kooperation ist heute Pflicht für jedes Unternehmen!» Die EWIV basiert auf der EWG-Verordnung 2137/85, gilt direkt in allen 27 EU-Staaten plus Island, Norwegen und Liechtenstein und kommt aktuell auf rund 4500 EWIVs mit über 18’000 Mitgliedern.

Flex-Setup und Standort-Vibes

Zahorka betont: Eine EWIV kann als erste Rechtsform ihren Sitz ohne Liquidation, Neugründung oder Notar von einem EU-Staat in einen anderen verlegen, zahlt keine Unternehmens-Einkommenssteuern und funktioniert überall nach denselben Rules. «Die Zahl der EWIV wächst langsam, aber ständig», erklärt er. Das Transnationalitätsprinzip mit mindestens zwei Mitgliedern aus verschiedenen EWR-Staaten soll europäische Kooperation pushen – inklusive einfacher Sitzverlegung via einstimmigem Beschluss und Handelsregister-Workflow.

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