Projekt-Status: Stillstand
Die Idee für einen muslimischen Friedhof am Rand von Nendeln sorgt schon seit einem Jahr für Drama. Die Grundstücke gehören Gamprin und Schaan, aber der Eschner Gemeinderat hat jetzt offiziell klargemacht: „Es ist nicht bekannt, dass derzeit ein alternativer Standort geprüft wird und somit ist es wichtig, über den Stand der vertieften Abklärungen sowie die Auswirkungen des Standortes zu informieren.“
Community-Feedback und Umwelt-Alarm
Big Player wie „Silberner Bruch“, die Liechtensteiner Jägerschaft und die LGU haben mit Unterschriften und Sorgen nachgelegt. Grund: Die Location ist zu nah am Naturschutzgebiet, gefährdet das Grundwasser, die Wildtiere und bricht laut Kritikern den Landesrichtplan 2011. „Dass ein solches Projekt an diesem Standort den Anforderungen an eine Umweltverträglichkeitsprüfung in keiner Weise standhalten kann.“
Alternativen und Next Steps
Der Eschner Gemeinderat fordert: Integration statt Isolation, also Grabfelder für Muslime auf bestehenden Friedhöfen. Die IGFL bleibt am Ball. Für den Plan wären 4,5 Mio. Franken nötig. Next Move: Regionale Kooperationen und weitere Diskussionen – das Thema bleibt hot.
