Der Traum vom Muskelprotz
Schon als Kid hat Christian Billinger von Muckis geträumt. Mit elf Jahren startete er sein Training, inspiriert von den starken Typen beim Schwingfest im Zürcher Oberland. Ein Seemann aus der Hood nahm ihn mit in seinen Keller-Gym, und das war der Startschuss für seine Bodybuilding-Karriere. Mit rostigen Hanteln fand er „den Schatz am Ende des Regenbogens“ und machte sich fit für seine ersten Wettkämpfe. 1982 ging’s ab in die USA, wo er Arnie Schwarzenegger traf und sogar mit ihm trainierte. „Manchmal ergeben sich die tollsten Sachen einfach so,“ meint er. 1984 ergatterte er eine Rolle im Theaterstück „Spartacus“ in Zürich.
Neue Bühne, neues Glück
Die Schauspielerei wurde seine neue Passion, als er am Schauspielhaus Zürich landete und mit Stücken von Friedrich Dürrenmatt durch Europa tourte. Seit 1993 verfolgt er nebenbei seine Schauspielkarriere und sucht sich dafür einen Coach. Trotz seines muskulösen Looks will er mehr als nur den Muskelprotz oder Bösewicht spielen. Er hat bereits Rollen im „Tatort“ und in „Maloney“ ergattert. Jetzt nimmt er fleißig Schauspielunterricht und hofft, bald wieder den Regenbogenschatz zu finden.
