Erwischt das neue Modell die Falschen?

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PV-Anlagen mögen im Sinne der Klimaziele sein

Gamechanger im Stromnetz

Seit Januar 2025 müssen Schweizer Haushalte mit PV-Anlagen mehr für die Netzgebühren blechen. Erich Hasler (DpL) hat Bedenken, dass diese Haushalte benachteiligt werden. Neben dem Arbeitspreis pro kWh kommt für sie ein Leistungspreis dazu. Ziel der neuen Tarifstruktur ist es, die Kosten fairer zu verteilen und das Netz zu entlasten.

Neue Tarifstruktur, neue Regeln

Die Umstellung bringt Sommer- und Winterpreise, wobei der Winter teurer ist. PV-Besitzer zahlen in der Hochlastzeit von 17 bis 22 Uhr im Winter extra. Der selbst erzeugte Strom bleibt jedoch außen vor. Die LKW raten, Geräte zeitversetzt zu nutzen, um Kosten zu sparen.

Kritik und Chancen

Hasler sieht das als kontraproduktiv und fordert Steuerungsanlagen, um den Verbrauch zu managen. Die LKW widersprechen: „Es ist sicher nicht richtig, von einer Strafe zu sprechen.“ Ziel ist es, Haushalte zu belohnen, die das Netz weniger belasten. Aktuell profitieren Haushalte ohne PV-Anlage mit einem Grundpreis von 3.50 Franken.

Blick in die Zukunft

Ein Pilotversuch der EKZ in Zürich zeigt alternative Modelle, die auch in Liechtenstein interessant sein könnten. Flexibilitätsmodelle und neue Technologien könnten helfen, die Netzlast besser zu verteilen.

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