„Das Ideencamp Sport“ – ein Brainpool für coole Projekte, die den Breitensport in Liechtenstein pushen sollen. Das Liechtenstein Olympic Committee (LOC) hatte zum ersten Mal zu diesem Event eingeladen und 25 Vertreter von diversen Sportverbänden waren am Start. Manfred Entner, der Dude für Breitensport beim LOC, war echt happy über die Resonanz. „Alle sind freiwillig und ehrenamtlich dabei. Es ist der Hammer, dass so viele gekommen sind, um andere Verbände zu supporten und die Projekte weiterzuentwickeln“, meinte er.
Projekte on Fleek
Zentrale Players waren drei Initiatoren mit ihren Projekten. Einer davon war Patrick Hofer vom Tennisverband, der den Lie-Cup ins Leben gerufen hat. Nach einem kurzen Pitch seiner Idee wurde in einer Art Workshop diskutiert und weiterentwickelt. In drei Phasen wurden Ideen gesammelt, kritisch hinterfragt und final Steps für die Weiterentwicklung formuliert. „Jedes Team hat ein favorisiertes Projekt ausgesucht und war bei Runde eins und drei dabei. Dann haben sie ein zweites Projekt ausgesucht, wo sie in der zweiten Runde dabei waren“, so Entner. Er meinte, Hofer hätte einiges aus dem Workshop mitgenommen und war begeistert von den freshen Ideen.
Neue Moves für den Sport
Entner selbst war auch Initiator und stellte die Idee eines Sportstammtisches vor. Wie müsste so ein Ding aussehen, damit es ankommt? Am Ende war klar: Noch dieses Jahr wird es einen Sportstammtisch geben. Drittes Projekt war von Roman Rauper vom Judoverband, der Judo in Schulen präsentieren möchte. Im Workshop wurde überlegt, wie man Werbung für die Vereine machen und eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen kann. „Auch er ist sehr zufrieden rausgegangen“, so Entner.
Fortsetzung unklar
Nach all den positiven Vibes ist aber noch nicht klar, ob es eine Neuauflage des Ideencamp Sport geben wird. „Jetzt ist der Prozess abgeschlossen. Theoretisch könnte es schon wieder geben, aber es ist nichts fixiert“, lässt Entner offen.
