Erste Hilfe darf nicht am Spenden-Tropf hängen

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(Bild: Rettungsdienstfahrzeuge haben aufgrund der starken Nutzung ungefähr eine Lebensdauer von zwei Jahren.)

Rettungsdienst-Upgrade

Der LRK-Rettungsdienst fuhr 2025 rund 2220 Einsätze und war meist innert 15 Minuten vor Ort. Die FBP fordert deshalb: Der Staat soll neue Rettungsfahrzeuge künftig zu 100 statt bisher 50 Prozent finanzieren. Aktuell kosten sie 300 000 bis 350 000 Franken und müssen wegen steigender Einsätze etwa alle zwei Jahre ersetzt werden. Daniel Salzgeber sagte: «Für uns sind Rettungsdienstfahrzeuge keine Zusatzleistung, sie gehören zur Grundausstattung und diese darf nicht von Spendengeldern abhängen». Der Landtag trat einstimmig auf die Initiative ein.

Finanzierungs-Check

Der Rettungsdienstfonds lag Ende 2025 bei rund 590 000 Franken und wäre bei bisherigen Entnahmen in fünf bis sechs Jahren «leer». Die Regierung will statt fix 100 Prozent «maximal 100 Prozent» subventionieren, um flexibel zu bleiben. Gesundheitsminister Emanuel Schädler erklärte: «Die Idee ist, den Topf mit genügend Mitteln nachhaltig randvoll zu halten, aber er darf nicht überschiessen.»

Weitere Baustellen

Für die zweite Lesung werden Leerfahrten und Schweizer Einsätze geprüft. Salzgeber bestätigte: «Es wird fast das Doppelte verrechnet, wenn ein Fahrzeug aus der Schweiz kommt».

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