FBP im Sinkflug
Bei den Wahlen in Liechtenstein musste die FBP richtig federn lassen, mit einem Verlust von 8,4 Prozent der Stimmen und drei Mandaten im Landtag. Im Unterland, einst ihre Hochburg, wurde sie von der VU überholt, und in Orten wie Triesenberg rutschte sie auf Platz drei hinter die Demokraten pro Liechtenstein (DpL). Ein historisches Desaster.
Wahlkampf-Fail
Die FBP setzte auf Ernst Walch als Kandidaten, aber sein Retro-Style und Aktionen wie der Weltraumflug und Eisbadevideos sorgten eher für Lacher als für Stimmen. Sabine Monauni wurde ins Abseits gedrängt, und mit ihr die modernen Vibes der Partei. Am Ende war’s ein Griff ins Klo: Wer Walch nicht wollte, ging zur Konkurrenz.
DpL im Aufwind
Die DpL rockte die Wahl mit einem Plus von 12,2 Prozent. Mit 23,3 Prozent der Stimmen und sechs Sitzen im Landtag könnte man sie jetzt als neue Volkspartei bezeichnen. Ihr seriöser Auftritt und ein solides Programm zahlten sich aus.
VU und Frauenpower
Die VU punktete mit Brigitte Haas als Spitzenkandidatin und holte 2,4 Prozent mehr Stimmen, während Liechtenstein die erste weibliche Regierungschefin bekommt. Unterdessen verliert die Freie Liste ein Mandat, bleibt aber mit zwei weiblichen Abgeordneten am Start.
