Strompreisschock: Hilfe nicht genutzt
Es war ein echter Bummer. Als der Strompreisschock kam, wollten Regierung und Landtag mit einem Entlastungspaket helfen. Die Idee: low-income Haushalte können 2023 eine einmalige Zahlung, die so-called Energiekostenpauschale, beantragen. Aber guess what? Nur die Hälfte der möglichen 5000 Haushalte haben das Angebot genutzt und nur 1,14 Millionen der 5 Millionen Franken wurden ausgezahlt.
Verbesserungen bringen wenig
„Die Inanspruchnahme der Energiekostenpauschale ist deutlich geringer, als bei der Verabschiedung des Gesetzes erwartet“, gab das Gesellschaftsministerium zu. Also haben sie das Angebot aufgebessert: mehr Geld, mehr Leute, längerer Zeitraum. Aber hat’s geholfen? Nope. Bis Jahresende haben 3695 Haushalte einen Antrag gestellt, 3447 haben Geld bekommen und 248 wurden abgelehnt. Trotz der Verbesserungen hat nur die Hälfte der nun 7300 möglichen Haushalte das Angebot genutzt.
Nachbessern bringt mehr
Mit den Änderungen haben sie immerhin 1300 weitere Haushalte dazu gebracht, einen Antrag zu stellen. Aber warum? „Die Gründe sind vielfältig“, sagt das Ministerium und nennt mehr Werbung, Beratung und mehr Geld als mögliche Gründe. Ursprünglich gab es für einen Vier-Personen-Haushalt nur 390 Franken, was nicht genug war, um die höheren Stromkosten zu decken. Nach den Änderungen waren es dann 1590 Franken pro Haushalt.
