Season Kick-off in Bern
Nach knapp sieben Monaten Prep-Phase droppt für das neunköpfige Liechtensteiner Eiskletter-Team in Bern der erste Continental Cup. Trainer Harry Benz setzt klar auf Performance unter Pressure: «Für mich ist einfach wichtig zu sehen, wie sie im Wettkampf abschneiden. Trainiert haben sie hervorragend. Jetzt ist entscheidend, wie sie mit dem Wettkampfdruck umgehen, und jetzt zählt es. Das wird spannend».
New Training Setup
Mit neuem Trainingsraum, 150 Quadratmeter Kletterfläche, finanziert durch private Gönner und bereitgestellt von der Gemeinde Triesenberg, wurde das Setup deutlich professionaler. «Wir können die Trainings dadurch effektiver, effizienter und abwechslungsreicher gestalten. Es können mehrere auf einmal trainieren», so Benz. Im Gym wird sogar mit Eispickeln gebouldert – in normalen Kletterschuhen.
Road to Worldcups
Seit Mai läuft fokussiertes Kraft- und Blockiertraining, später Feintuning auf Präzision und Speed: «Wir haben mit der Kraftausdauer abgeschlossen und sind mehr auf Präzision und Tempo gegangen, auch im Routenklettern». Nach Bern folgen Continental Cups in Zilina, Brno und 2025 Weltcups in Südkorea, Saas-Fee, Longmont und Edmonton. Saas-Fee sei «ein Highlight von der Veranstaltung her», betont Benz. In Malbun steigt am 1. Februar ein Continental Cup plus Jugend-WM mit Jakob Wohlwend, Michael Beck und Ursina Flury: «Das ist für die Drei sicher das Highlight».
