Einfach da sein reicht schon, dude

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Das Team der Spitex Guscha (v. l.): Cristina Valle

Therapie-Doggo rockt die Pflege

Yo, also checkt das mal: Es gibt diese Fellnasen, die haben Skills, die wir Menschen nicht mal checken. Die können genau fühlen, was ihr Gegenüber braucht und bringen in der Pflege mega Fortschritte, wenn andere schon aufgeben haben. Cristina Valle, die Pflegefachleiterin bei der Spitex Guscha in Mels, sagt: «Wenn der Hund arbeitet, sieht man es nicht, lediglich die Auswirkung davon». Studien zeigen, dass schon die bloße Anwesenheit von Tieren den Blutdruck senkt und die Patienten beruhigt. «Die Patienten sind entspann­ter, wenn sie von einem Hund umgeben sind», so Cristina.

Furry Friend im Team

Die Therapiehündin Melody, ein fünfjähriger Australian-Shepherd, ist der neueste Zugang im Team. Laut ihrer Besitzerin und angehenden Fachangestellten Gesundheit Petra Galehr ist Melody besonders menschenbezogen und aufgeschlossen. Galehr hat mit Melody im Februar die Ausbildung zum Therapiehund von Therapiehunde Schweiz abgeschlossen.

Canine Companionship

Galehr findet es wichtig, dass pflegebedürftige Menschen, egal welchen Alters, regelmässigen Kontakt zu Tieren haben. Sie erzählt, wie ein Patient mit Schizophrenie, der sehr verschlossen ist, dank Melody mehr aus sich herauskommt. «Ein Tier verändert das Wesen eines Menschen», ist sie überzeugt.

Therapie-Doggo on Board

Melody begleitet Galehr zu Hausbesuchen. Manche Patienten spielen mit ihr, bei anderen kuschelt sie einfach. Sie spürt, was sie brauchen. «Für mich ist es toll, wenn sie dabei ist, so entsteht eine besondere Bindung zwischen uns und sie unterstützt mich extrem», sagt Galehr. Trotzdem wird immer das Einverständnis der Klienten eingeholt, bevor Melody mit darf. Und die meisten sind voll dafür und fragen sogar nach ihr. Zu Melodys Pflege gehören regelmäßige Entwurmungen, Ungezieferbehandlungen und ein jährlicher Gesundheitscheck.

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