Eine tote Gegend wieder fresh machen

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Karin Ospelt und Elmar Gangl eröffnen am kommenden Freitag im Deutschen Rhein in Bendern die Ausstellung «Long Goodbye». (Bild: Nils Vollmar)

Kunst-Comeback im Deutschen Rhein

Nach coolen Projekten in der Slowakei und Venedig planen Kurator Elmar Gangl und Künstlerin Karin Ospelt ein neues Art-Event. Die Location? Der Deutsche Rhein in Bendern, ein ehemaliges Gasthaus. «Die Gemeinde war sofort offen für das Projekt», sagt Gangl. Der obere Stock ist wegen Probebohrungen tabu, aber Ospelt findet den Saal sowieso am spannendsten.

Thema: Der Blick und die Träne

Für die Ausstellung «Long Goodbye» thematisiert Ospelt den Verfall des einst lebendigen Ortes. Ihre Kunstwerke? Tränenflüssigkeit, Tuschezeichnungen und Regenbogenfolie. «Mich interessiert die Zeit, das Auge wie auch der Blick in die Zukunft als auch in die Vergangenheit», erklärt sie. Auch die Tagesvorhänge des Gasthauses werden für ein Kunstobjekt verwendet, das für Vergänglichkeit steht. Staub- und Bodenproben könnten ebenfalls Teil der Ausstellung werden.

Gasthaus mit Geschichte

Der Deutsche Rhein wird bald einem Verkehrsprojekt weichen. «Dieses Gasthaus ist eigentlich für die Ewigkeit gebaut», meint Gangl. Doch bevor es soweit ist, soll Kunst die alten Mauern beleben. Die Ausstellung startet am Freitag, 11. April, um 19 Uhr und ist am Wochenende von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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