Thronfolge-Update
Am Staatsakt 2026 wurde die grosse Reform des Hausgesetzes bekannt: Künftig erbt nicht mehr automatisch der erstgeborene Sohn, sondern das erstgeborene Kind den Thron. Damit ist langfristig auch der Weg für eine Fürstin frei.
Equal-Rights-Move
Weibliche Mitglieder des Fürstenhauses erhalten dieselben Rechte wie Männer. Mehr als 40 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts zieht Liechtenstein damit bei Europas Erbmonarchien nach. Die Entscheidung gilt als historischer Schritt der konservativen Fürstenfamilie Richtung Zeitgeist.
Stabilitäts-Plan
Im Haus Liechtenstein gibt es derzeit rund 50 mögliche Thronfolgerinnen und Thronfolger. Bei den direkten Nachkommen des Regierers sind die Geburten jedoch rückläufig. Die Reform soll deshalb eine direkte Übergabe an im Land aufgewachsene und von Geburt an vorbereitete Kinder sichern.
Kein Adoption-Plot
So sollen Thronwechsel an Verwandte aus dem Ausland oder eine Nachfolgeregelung per Adoption vermieden werden. Festgehalten wird: „Männer können ein Land nicht besser führen als Frauen.“
