Eine neue Stiftung und eine Plattform sollen das regeln

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(Bild: Zu schaffen machen dem Medienbereich

Studie-Update

Die unabhängige Stiftung Zukunft.li veröffentlicht eine Roadmap für den Medienraum. Gerhard Schwarz unterstreicht die Relevanz von Rahmenbedingungen und nennt unabhängigen Journalismus überlebenswichtig; Liechtenstein sei «kein Land wie irgendein anderes». Gerald Hosp verweist auf Strukturwandel und die «Normalisierung» von Parteimedien zu Forumsmedien. Analysiert wurden 16 Modelle von «philantropischen Initiativen» bis zu einer öffentlich-rechtlichen Anstalt.

Demokratisches Funding

Vorgeschlagen wird ein Voting via Steuererklärung: Die Bevölkerung wählt, welche Medienunternehmen Support erhalten. So sinkt der politische Einfluss; die Verteilung wird von der konkreten Nutzung entkoppelt, indem auch nicht konsumierte, aber förderungswürdige Angebote finanziert werden.

Plattform und Wettbewerb

Behörden auf Gemeinde- und Landesebene sollen gebündelt über eine nationale Online-Plattform kommunizieren; ein offenes, moderiertes Forum ist zentral, so Hosp im «Liechtensteiner Vaterland». Eine neue Stiftung aus privaten Gönnern als Trägerschaft soll Funding bündeln, optional das Vaduzer Medienhaus tragen oder eine zweite unabhängige Redaktion aufbauen. Neue Medien erhalten Anschubfinanzierung, «damit die Medienlandschaft nicht erstarrt».

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