Concept und Vibes
In Liechtenstein sind Kitas already Mainstream, aber Tagesfamilien laufen noch ziemlich under the radar. Brigit Gmür-Wille, seit 13 Jahren am Start, erklärt: „Die Kinder kommen in das private Umfeld, in den Privathaushalt einer Tagesfamilie. […] Das Kind hat dort eine feste Bezugsperson statt wechselnder Betreuungskräfte.“ Offiziell heisst das heute „Betreuende von Tageskindern“ bzw. „Betreuerinnen Tagesfamilien“.
Für wen und wie flexibel
Das Setting ist kleiner, ruhiger, ideal für Kids, die von grossen Gruppen gestresst sind, auch „Kinder mit besonderen Bedürfnissen – etwa im autistischen Spektrum“. Gezahlt wird nur, was effektiv an Stunden läuft – im Gegensatz zur Kita-Pauschale, was für Schichtdienst-Eltern ein echtes Flex-Feature ist.
Demand, Regeln und Safety
Seit Januar 2026 steigt die Nachfrage, im Unterland gibt es aber einen Engpass. Ziel: „dass wir in jedem Quartier eine Tagesfamilie haben“. Der Betreuungsschlüssel liegt bei 1:3, mit FaBe- oder Kleinkinderzieherinnen-Ausbildung bis 1:5; Babys unter 18 Monaten zählen als 1,5 Kinder – classic Behörden-Math. Sicherheitscheck umfasst Wohnung, Ernährungskonzept, Strafregister und Health-Zeugnis.
Job und Absicherung
Betreuerinnen sind fest angestellt, „komplett sozial- und unfallversichert“, Abrechnung läuft cashless über das Eltern-Kind-Forum, plus Pflicht zu Weiterbildungen und Nothelferkursen.
