Baustellenchaos in Liechtenstein
In Liechtenstein nerven Baustellen aktuell Autofahrer und ÖV-Nutzer hart. Die Regierung plant mit einem neuen Strassengesetz und einem smarten Baustellenverwaltungstool, das Chaos zu bändigen. Regierungschef Daniel Risch will damit die Lage verbessern. Dieses Tool soll alle Baustellen und Events tracken und die Verkehrsflüsse besser managen.
Tool für die Zukunft
Laut Peter Jehle vom Amt für Tiefbau und Geoinformation ist das Tool eine „modular aufgebaute Lösungs-Plattform für das kooperative Verkehrsmanagement“. Es erkennt kritische Situationen und minimiert so Staus. Das System ist mit Navigationsdiensten verknüpft und liefert Echtzeit-Infos an die User.
Koordination ist King
Obwohl das Tool die Planung verbessert, sind Verkehrsbehinderungen nicht komplett vermeidbar. Jehle erklärt, dass das Strassennetz oft an seine Grenzen stößt. Daher treffen sich Bauverwaltungen und andere Akteure regelmäßig, um Projekte besser abzustimmen.
Alle an Bord
Für das volle Potenzial des Tools müssen alle Beteiligten mitmachen. Geplant ist, dass Gemeinden, Liechtensteinische Kraftwerke und Liechtenstein Wärme am Prozess teilnehmen. Mit vollständiger Datenerfassung soll das Tool nächstes Jahr flächendeckend starten.
