Fridolin Marxer: 100 Jahre und kein bisschen verstaubt
Ein Throwback der besonderen Art steht an: Am 23. März wird im Kulturhaus Rössle in Mauren der 100. Geburtstag von Pater Fridolin Marxer gefeiert. Der Typ hat zwischen 1970 und 2003 acht Bücher geschrieben und unzählige Artikel gedroppt, doch in seiner Heimat hat das kaum jemand gecheckt. Stefan Hirschlehner meint, sein Jubiläum ist der perfekte Zeitpunkt, um ihn aus der Vergessenheit zu holen.
Wer war dieser Fridolin Marxer?
Frido war ein echter Nerd in Sachen Theologie und Philosophie – ein „glücklicher Jesuit“, wie seine Sis sagte. Der Dude hat sich nicht nur mit der Bibel befasst, sondern auch mit Psychologie, Physik und Gesellschaftspolitik. Besonders der Marxismus hat ihn brainmäßig herausgefordert.
Bescheidenheit in Person
Frido war kein Angeber. Der Typ hat das Gelübde der Armut voll durchgezogen und schon 1970 gecheckt, dass unser Umgang mit der Natur nicht geil ist. Er meinte, ein Umdenken sei dringend nötig.
Programm am 23. März
Am Ehrentag gibt’s Talks von P. Anto Poonoly und Josef Biedermann. Stefan Hirschlehner selbst wird Marxers Gedankenwelt beleuchten, während Adolf Marxer musikalisch für den Vibe sorgt.

Gefällt mir! Frido war wirklich ein cooler Typ.