Ein Projekt aus dem Tessin holt den Sieg im Wettbewerb für die Langsamverkehrsbrücke Sennwald-Ruggell

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(Bild: Die Langsamverkehrsbrücke Sennwald-Ruggell soll etwas südlich der bestehenden Rheinbrücke errichtet werden.)

Projekt-Setup

Sennwald und Ruggell planen südlich der bestehenden Rheinbrücke eine Langsamverkehrsbrücke für Fuss- und Veloverkehr. Ziel: Safety-Upgrade wegen fehlendem Radstreifen und besserer Anschluss an den S-Bahn-Bahnhof Salez-Sennwald.

Wettbewerb und Pick

Wettbewerb mit 12 Bewerbungen; nach wertungsfreier Vorprüfung eines externen Büros qualifizierten sich 7. Ende August kürte die Jury die aus ihrer Sicht «geeignetste» Bewerbung und empfiehlt «Libelle» von Masotti und Associati (Bellinzona), da sie die Kriterien am besten erfüllt. Gemeinderäte Sennwald und Ruggell haben den Vorschlag bestätigt.

Money und Approval

Zuschlag an das Tessiner Unternehmen erfolgt unter Vorbehalt der nötigen Kreditgenehmigung; über den Baukredit wird abgestimmt. Umsetzung hängt von Zustimmung der Stimmbürger ab. Parallel ist auch eine Langsamverkehrsbrücke Haag–Bendern in Planung; bei Realisierung beider Projekte stünde Sennwalds Budget double under pressure. Kostenverteilung noch offen.

Funding und Timeline

Projekt ist im Agglomerationsprogramm Werdenberg–Liechtenstein (5. Gen) gelistet; Fördergesuche an Bund und Land laufen. Entscheid über finanzielle Unterstützung: Sommer/Herbst 2027 nach Prüfgesprächen. Veranschlagt sind 5,7 Mio. Franken. Für den Short-Term-Horizont müsste der Bau 2028–2032 erfolgen. Vernissage der Wettbewerbsbeiträge: Donnerstag, 23. Oktober, 17.30 Uhr, Musikhaus Ruggell.

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