Backstory und Drama
Die 81-jährige Komponistin Alice Lenherr droppt ihr neues Instrumental-Album «Im Land meiner Träume», das direkt mit einem heftigen Life-Plot-Twist verknüpft ist: Am 29. April, dem geplanten Tag der CD-Taufe, «sackte» ihr Mann zusammen – «und erwachte nie mehr.» Die Platte parkte danach vier Jahre in der emotionalen Warteschleife, bis sie sich «vor drei Monaten» neuen Push holte und mit Promokativ und Keckeis Music Production das Release klarmachte. Ziel: «Ich wollte damit vor allem für meine drei Kinder eine Erinnerung hinterlassen.»
Music Roots und Career
Alice kommt aus einer OG-Musikerfamilie, spielte von Flöte bis Klavier alles, performte mit ihrer Zwillingsschwester Hits wie «Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling» und «Die Liebe ist ein seltsames Spiel». Ihr «Liechtenstein-Lied» landete sogar bei Fürstin Gina, die mit einem «Vergelts Gott» zurückgrüsste. Später komponierte sie viele Alben für Tochter Marion, arbeitete mit Acts wie Diana und Andrea Wirth und stand zweimal beim Grand Prix der Volksmusik auf der Stage.
Vibes des Albums
Die neuen Tracks erzählen ohne Lyrics von Verlust und Hoffnung: 2022 verlor sie «insgesamt sechs geliebte Menschen». Die Melodien «balancieren zwischen Wehmut und Hoffnung», sind «zart», «warm und erdverbunden» und «drängen sich dem Zuhörer nicht auf». Lenherr: «Ich habe noch viel mehr schöne Titel. Ich hoffe, dass sie alle irgendwann gehört werden und Freude verbreiten.»
