Ein Haus gibt dem Dorf und der ganzen Umgebung neue Vibes

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(Bild: «Wenn ich zurückblicke

New Job, New Vibes

2004 startet Johannes Inama im Küefer-Martis-Huus in Ruggell komplett out of his comfort zone. Mentor Walter Nobel zeigt ihm «wichtige Kontaktpersonen» und alle laufenden Projekte. Nach über zehn Jahren im Jüdischen Museum Hohenems wirkt der Switch für ihn wie ein Reset: «Deshalb war es für mich fast eine Befreiung, mich nun mit leichteren Themen und einem breiteren Spektrum an Ausstellungen befassen zu können.»

Culture Hub im Dorf-Style

Sein Masterplan: Local Treffpunkt plus überregionales Kultur-Label in einem. Ziel: Schwellenängste killen, Qualität hochhalten. «Ich habe versucht, historische oder ökologische Themen immer mit Blick auf heutige Fragestellungen umzusetzen.» Heute ist das Haus eine «geschätzte Kulturinstitution» mit diverserem und «vielleicht auch etwas anspruchsvollererem» Publikum.

Ausstellungen mit Impact

Highlights: «Zuflucht auf Raten» zur jüdischen Geschichte, eine Wolf-Show mit hitzigen Debatten, ein literally ins Haus gebauter Wald, «Was bleibt?» mit jungem Kuratorenteam und «Was einst Sünde war» mit Berichten traumatisierter Frauen. Zur aktuellen Ausstellung «Handfest» sagt er: «Mich fasziniert vor allem die Vielfalt der Themen und Objekte, die Kuratorin Nadja Tomoum zusammengestellt hat.»

Ruhestand incoming

Ende Jahr geht Inama in Pension, will aber smooth aussteigen: aufräumen, Team und Stammgäste vermissen und sich freuen «darauf, Ausstellungen und Veranstaltungen künftig ohne Stress einfach als Besucher geniessen zu können.»

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