Ein Feature würdigt einen grossen Briefmarken-Designer

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(Bild: Kuratorin Caroline Hilty mit einigen der Briefmarkenentwürfe Segers.)

Exhibit Drop im Postmuseum

«Das Glück des Sehens» spotlightet Josef Seger (1908–1998), OG der Liechtensteiner Briefmarken mit 69 Entwürfen (1945–1977). Trigger ist eine 2025er Schenkung der beiden Söhne ans Landesmuseum, wie 2014. «Mit Josef Seger widmet sich das Postmuseum einem Künstler, der die visuelle Identität unseres Landes entscheidend mitgeprägt hat», sagte Stiftungsratspräsidentin Jasmin Collini-Heidegger.

Tier- und Sport-Game, Roots und Legacy

Kuratorin Caroline Hilty führt durch frühe Tier-Serien: 1946 Gams, Reh, Schneehase; 1947 Steinadler; 1950 Birkhahn. «Dabei handelte es sich um die ersten Briefmarken mit Tieren. Zuvor waren zur Vögel als Symbol für die Luftpost abgebildet», erklärt Hilty. 1954 droppte Seger zur WM in der Schweiz die erste Sport-Serie; in vier Jahren folgten vier weitere, inkl. Alpinsport mit Naafkopf-Climber nach Sohn Martin. Erstmals 1945: Rotkreuz-Ausgabe zu Kinderschutz, Krankenpflege, Altershilfe; 1949: 250 Jahre Schellenberg mit Fürst Johann Adam I., Gartenpalais Wien, Pfarrkirche Bendern. Später ein abstrakter Telegrafie-Stamp mit Landesflagge zwischen Österreich und Schweiz. «Nun freue ich mich, zu den originalen Entwürfen zu kommen, damit ich mir die Feinheit der Zeichnungen nochmals anschauen kann», so Sohn Martin. Run: bis 22. März 2026.

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