Ein Dorf-Event für die krasseste Community

2 Min Read
Vanessa Büchel von der Getonedone Foundation und Elias Kindle von der LGU graben in einem Privatgarten einen Kirschlorbeer aus

Green Challenge für die Umwelt

Die Community, die prozentual zur Einwohnerzahl die meisten Leute zum „Dreckeln“ aktiviert, bekommt Cash für das nächste Dorffest. Die Stiftung Getonedone und die Liechtensteiner Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) pushen dadurch den Austausch von invasiven Pflanzen gegen heimische Arten im Garten. Das Ziel: Mehr Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere schaffen. Mindestens eine fremde Pflanze soll durch eine heimische Wildpflanze ersetzt werden. Auch ohne eigenen Garten kann jeder mitmachen, indem er bei Pflanzaktionen auf Gemeindeflächen hilft oder älteren Leuten dabei unter die Arme greift.

Unerwünschte Pflanzen ersetzen

Auf der Webseite des Amts für Umwelt gibt’s eine Liste der Problem-Pflanzen, wie Kirschlorbeer, kanadische Goldrute oder Sommerflieder. «Sie sehen zwar hübsch aus, nützen den heimischen Tieren jedoch herzlich wenig», so Elias Kindle, Geschäftsführer der LGU. Im Garten und in der Natur verdrängen diese Neophyten wichtige und bedrohte heimische Arten. Schmetterlinge finden am Sommerflieder kaum Futter für ihre Raupen, was deren Fortpflanzung erschwert.

Gemeinden und Unternehmen sind auch dabei

«Die Challenge richtet sich nicht nur an Einzelpersonen, sondern auch an Gemeinden und Unternehmen: Firmen und Organisationen können ihre Mitarbeiter über unsere Webseite einladen», sagt Vanessa Büchel von der Getonedone Foundation. Der QR-Code führt direkt zur „Dreckeln mit Impact“-Challenge.

Zum Originalartikel

Leave a comment