Ein deutscher Pass kann richtig viel kosten

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Vaduz verlangt pro Gesuch 2500 Franken. (Bild: Daniel Schwendener)

Gebührenerhöhung in Mauren

Mauren hat die Gebühren für Einbürgerungen von 1500 auf 2500 Franken angehoben. Kosten für Druck und Versand der Abstimmungsunterlagen seien nicht mehr gedeckt. Das «Vaterland» fragte bei anderen Gemeinden nach.

Gleiche Gebühren in Eschen und Ruggell

Auch Eschen verlangt 2500 Franken pro Gesuch, incl. Elternteil mit Kindern. Einbürgerungen kosten für zwei Gesuche somit 5000 Franken. In Ruggell kostet es ebenfalls 2500 Franken, plus 200 Franken Einbürgerungstaxe bei Annahme. Früher war’s günstiger: 1500 Franken und 100 Franken Taxe bis 2016.

Vaduz bietet Express-Service

Vaduz verlangt 2500 Franken pro Gesuch, bietet aber ein beschleunigtes Verfahren für 5000 Franken an. «Dies kommt jedoch selten vor», so Monja Camponovo von der Gemeindekanzlei Vaduz.

Teuerste Einbürgerungen in Triesen und Triesenberg

Triesen und Triesenberg verlangen 3000 Franken. In Triesen waren die Gebühren zwischen 1993 und 1997 sogar bei 5000 Franken.

Kleinere Gemeinden günstiger

Planken, Schellenberg und Gamprin verlangen 1500 Franken. Schaan bleibt seit 2012 bei 1500 Franken und legt die Unterlagen mit anderen Abstimmungen zusammen, was Wartezeiten bis zu einem Jahr bedeuten kann, so Uwe Richter.

Balzers bleibt günstig

Balzers erhebt nur 1500 Franken. Bis 2013 kostete die Einbürgerung dort sogar nur 500 Franken.

Zusätzliche Kosten

Zusätzlich zu den Gemeindekosten fallen 500 Franken für das Landesbürgerrecht an, unabhängig vom Verfahren.

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