Xmas-Toys-Project im Overload-Modus
Beim Verein für Betreutes Wohnen (VBW) stehen Kartons full of Stuff: Puzzles, Games, Kreativmaterial, Autos, Musikinstrumente – vieles wie neu. Eine genaue Zahl gibt es nicht: «Wir können keine Zahl nennen, weil wir die abgegebenen Sachen noch nicht durchgezählt haben», so VBW-Mitarbeiterin Ramona Burtscher. Rund 170 Schul- und Kindergartentaschen kamen zusätzlich über Elternräte rein.
High Effort, low Profile
Hinter der Aktion steckt ein komplexes Community-Projekt mit neun VBW-Angestellten plus Support von Klientinnen und Klienten und der Firma Gebrüder Hilti. «Der Aufwand ist tatsächlich enorm», erklärt Burtscher: Lager planen, Container organisieren, Media-Work, jedes Puzzle legen, alles testen und cleanen. Wichtig sei: «Gerade die Anonymität beim Abholen der Sachen ist entscheidend, da Armut oft auch schambesetzt ist.»
Access, Respekt und Future-Update
Ab 1. Dezember können Geschenke ohne Anmeldung und «grösstenteils vollkommen anonym» abgeholt werden. Der VBW begleitet über 400 Klientinnen und Klienten, viele mit Financial Struggle. Burtscher betont: «Dieses gemeinsame Arbeiten hat wieder ein starkes Gefühl von Zusammenhalt geschaffen.» Die Aktion läuft weiter, auch nach der Überführung des VBW in die Stiftung SPGe 2026: «Für die Menschen im Land bedeutet das Kontinuität.»
