Yo, der Chicken-Farmer und seine mad Eier-Situation
Also, unser Homie Michael Wohlwend, der Dude vom Langmahdhof in Mauren, war echt in der Bredouille! Sein Bulk-Buyer hat Insolvenz angemeldet und der Arme wurde von null auf hundert mit 1900 Eiern pro Tag gelassen. Er rief SOS an den Hotel- und Gastronomieverband in Liechtenstein und einige Chiller aus Restaurants und Hotels nahmen ihm ein paar Eier ab. Aber das war nur ein Tropfen auf den heißen Stein, Bro. Nach dem Zeitungs-Report kamen mehr Peeps und sein Hofladen im Maurer Riet war echt busy. „Letztes Wochenende haben wir einen schönen Umsatz gemacht“, sagt Michael Wohlwend, total erleichtert. „Dies war ein schöner Aufsteller, der uns positiv überrascht hat.“
Rettung durch Bauern und Business-Peeps
Was Michael echt gefeiert hat, war die Unterstützung durch Leute, die viele Eier abgekauft haben. Die Schreinerei Frommelt zum Beispiel hat 400 Eier genommen, um sie an ihre Crew zu verteilen. Auch Bauern aus Triesen und Bad Ragaz haben jeweils 1000 Eier abgenommen, nachdem sie seine Story gehört und selbst Eierknappheit hatten.
Die neverending Suche nach einer dauerhaften Lösung
Zum Glück musste unser Homie Michael keine Eier wegwerfen, denn er hat einen provisorischen Buyer gefunden. Aber da das nur eine temporäre Lösung ist, ist er immer noch auf der Suche nach einer long-term Lösung. Seine Leghennen sind noch jung, deshalb kann er sie nicht einfach schnell reduzieren. „Wenn wir gewusst hätten, dass unser Abnehmer wegfällt, hätten wir natürlich damit abgewartet, neue Hühner zu kaufen.“
Future-Plan: Mehr Vertriebswege
Um das Risiko zu minimieren, möchte der Dude in Zukunft auf mehrere Vertriebswege setzen. Neben seinen bisherigen Abnehmern, dem Dorfladen in Mauren und der Bäckerei Herrmann, hat er auch den Essanepark als neuen Abnehmer gewonnen. Aber Michael Wohlwend ist immer noch auf der Suche nach größeren und regelmäßigen Abnehmern: „Ich freue mich, wenn weiterhin möglichst viele bei mir im Hofladen vorbeischauen.“
