Chilliger Dude aus China bringt uns was bei
Shuguang Yang, der 1965 in China gedroppt wurde, hatte ’ne wyld chillige Kindheit mit Traditionen und so. Der Dude hat früh die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gecheckt. TCM ist wie unsere Medizin, nur dass sie voll auf diese Energie namens Qi abfährt. Wenn das Qi frei fließt, ist alles im grünen Bereich. Wenn nicht, dann kommt der Stress. Der Mensch und die Natur sind wie eins, weißt du, erklärt der Doc. TCM ist schon mega alt, über 2000 Jahre, und dreht sich um Yin und Yang. Wenn eins zu viel Space einnimmt, wird’s sus und du kannst krank werden. Mit Akupunktur, Kräutern, Massagen, Ernährung und Bewegung bringt TCM dein Qi wieder ins Flow, erklärt Shuguang Yang.
TCM ist sein Ding
Yang’s Opa war auch ein TCM-Doc und hat den jungen Shuguang früh in die Crew aufgenommen. „Als kleiner Junge ging ich mit meinem Großvater oft in die Berge, wo wir Kräuter gesammelt und Kung-Fu trainiert haben“, erinnert er sich. Nach seinem Studium an der „Liaoning University of Traditional Chinese Medicine“ und Erfahrungen in der Psychologie, kam er 2007 durch ein Kulturaustauschprogramm nach Chur. Da hat er TCM gerockt und Leute behandelt. Nach zwei Jahren ging’s zurück nach China, aber nicht für lange.
Yang macht sein eigenes Ding
Vor einem Jahr hat er die Chance bekommen, seine eigene Praxis in Buchs zu starten. „Die Vorgängerin suchte jemanden, der die Praxis übernehmen könnte, und kam auf mich zu“, sagt Shuguang Yang. Er zögerte nicht, denn es war schon immer sein Wunsch, TCM in der Region bekannter zu machen und Leute zu helfen. „Wenn ich sehe, dass es den Patienten nach der Behandlung besser geht, dann macht mich das sehr glücklich. Das hat mich motiviert, eine eigene Praxis zu eröffnen. Ich hoffe damit eine Möglichkeit zu haben, den Leuten zu helfen und sie wieder in einen gesunden Zustand zu bringen.“
Energie, die von innen kommt
Yang hat durch jahrelange TCM-Praxis und Tai-Chi- und Qigong-Training eine spezielle Energie entwickelt. Mit langsamen, fliessenden Bewegungen zeigt er, wie er diese Energie in seine Arbeit einfließen lässt. „Diese Übungen begleiten mich schon mein ganzes Leben und sie haben meine Gesundheit unterstützt. Ich kombiniere diese Technik mit den Massagen, die ich mache, und gebe so meine Energie an die Patienten weiter. Dadurch fließt die Energie tief in ihre Körper und löst die Spannungen auf“, erklärt er.
Yang’s Life außerhalb der Praxis
Yang chillt gerne in der Natur und hält sich fit mit Wandern, Schwimmen und Biken. Für den Mind spielt er Schach und liest viel, auch über Buddhismus oder Taoismus. „Jesus ist für mich ein Vorbild. Vor allem seine innere Ruhe und die Selbstlosigkeit finde ich faszinierend. Anderen Menschen helfen zu wollen, kann ich gut nachvollziehen“, sagt der Doc. Das einzige, was ihm fehlt, ist seine Familie in China. Aber er hat hier in der Schweiz eine zweite Heimat gefunden und will pendeln, wenn er in Rente geht.
