Echt mies, aber kein Diss an LKW

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Preissteigerungen bei der Telecom – Was ist da los?

Also, Check das mal aus: Aldo Frick von der Telecom hat neulich was zu den wyld ansteigenden Preisen für Internet und TV ab 2024 gesagt. Die sind wegen dem Glasfaserausbau am Start. Frick meint, das ist zwar cringe, aber nach Strom, Grub und Sprit müssen sich auch die Telekommunikationspreise ein bisschen erhöhen. Aber er sagt auch, dass man über die Qualität der Services quatschen muss.

Glasfaserinfrastruktur in Liechtenstein

Zu der Qualität sagt er, dass wir in Liechtenstein eine der weltweit leistungsfähigsten Glasfaserinfrastrukturen haben. Wir sind sogar mehrfach dafür ausgezeichnet worden und international als Vorreiter bestätigt. Bei uns kann man in praktisch jedem Gebäude das Internet mit Gigaspeed nutzen. Das ist echt wyld, die anderen Länder, auch unsere Nachbarn, können davon nur träumen. Aber solch ein flächendeckender Rollout hat auch seinen Preis und in Liechtenstein haben wir die smarte Entscheidung getroffen, in die Zukunft zu investieren.

Wer zahlt den Preis?

Aber wer zahlt den Preis? Genau, wir, die Verbraucher. Frick gibt zu, dass die steigenden Preise sus sind, besonders in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit. Aber er sagt auch, dass das Preis-Leistungsverhältnis beim Internet-Angebot in Liechtenstein wegen dem hohen Konkurrenzdruck und der extrem hohen Anbieterzahl ausserordentlich attraktiv ist.

Angebotsdichte in Liechtenstein

Warum ist das so? Weil auf 2500 Einwohner ein registrierter Provider kommt. Das ist eine weltweit einzigartige Angebotsdichte. Deshalb sind die Preise trotz der hohen Kaufkraft für die angebotenen Bandbreiten echt günstig. Ein Teil des Preises tragen die Internet Service Provider in Form von deutlich tieferen Margen als in anderen Märkten.

Kritik an der LKW

Dann hat er noch was zur Kritik an der LKW wegen der hohen Ausbaukosten gesagt. Er findet, dass die Entscheidung, die LKW 2016 mit dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu beauftragen, sehr weitsichtig war. Die Kostenschätzung lag damals bei rund 35 Millionen Franken. Jetzt sind es 56 Millionen Franken. Aber er denkt nicht, dass man der LKW vorwerfen kann, hier im Ausbau Fehler gemacht zu haben.

Beleg für die Einschätzung

Und wie belegt er das? Das Amt für Kommunikation hat die Ausbaukosten analysiert und international verglichen. Das Ergebnis war, dass die LKW effizient vorgegangen ist und die Kostenaufteilung korrekt war. Die Anbindung einer deutlich höheren Anzahl an Nutzungseinheiten hat wohl den Ausschlag gegeben.

Kommunikation mit den Providern

Bei der Kommunikation mit den Providern hätte man vielleicht proaktiver sein können, um Überraschungen zu vermeiden. Es gab zwar fallweise Updates über die Kosten, aber am Ende waren alle von den spürbaren Auswirkungen überrascht.

Frick’s Meinung zur LKW

Frick ist der LKW gegenüber milde. Er sagt, dass es günstigere Alternativen zur Glasfaseranbindung gegeben hätte, aber die Entscheidung war, alle gleich performant zu versorgen und niemanden zurückzulassen. Er findet, die LKW hat einen echt guten Job gemacht. Das gilt auch für alle Provider, die ihre Kunden auf Glasfaser umgestellt haben.

Teamreduktion bei der Telecom

Und jetzt kommt der hammermäßige Part: Die Telecom Liechtenstein wird das Team 2024 um zehn Prozent reduzieren. Warum das? Weil das Auftragsvolumen durch den Glasfaser-Rollout stark gestiegen ist. Jetzt fallen diese Zusatztätigkeiten weg und es müssen sich von einigen wertvollen und loyalen Mitarbeitern getrennt werden. Das betrifft auch die Ebene der Geschäftsleitung, die künftig nur noch aus zwei Mitgliedern besteht.

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