Gender Talk: Drittes Geschlecht in der Schweiz und Liechtenstein?
Yo, Leute, es sieht so aus, als ob Deutschland und Österreich uns abgehängt haben – die Schweiz und Liechtenstein sind noch nicht ready für ein drittes Geschlecht. Der Verein für Menschenrechte hat schon lange dafür argumentiert, aber die Politik ist da nicht am Start. Aber jetzt, nach dem Sieg von Nemo beim Eurovision Song Contest, wird die Diskussion wieder aufgerollt. Justizminister Beat Jans aus der Schweiz ist bereit, darüber zu reden, aber in Liechtenstein ist das noch nicht auf dem Radar.
Studie zur LGBTIQA+-Situation kommt
Die Regierung von Liechtenstein hat endlich beschlossen, die Situation der LGBTIQA+-Community zu studieren, was VMR und der Verein „Flay“ schon lange wollen. Aber bevor wir ein drittes Geschlecht einführen, brauchen wir einen gesellschaftlichen Diskurs, weil das binäre Geschlechtssystem schon seit Ewigkeiten in unserer Gesellschaft und unserem Rechtssystem verankert ist. Und nur weil die Schweiz das macht, heißt das nicht, dass wir es auch tun müssen – wir sind ein souveräner Staat, Bro!
Änderungen im Rechtssystem nötig
Wenn Liechtenstein ein drittes Geschlecht einführen würde, müssten wir unsere Gesetze, Verordnungen und sogar unsere Verfassung ändern. Wir müssten das Rentenrecht, das Gleichstellungsgesetz, das Gesetz über Mutterschaftszulagen und sogar das Abstammungsrecht überprüfen. Es wäre eine riesige Veränderung in unserem Rechtssystem und wir müssten uns über die Auswirkungen im Klaren sein. Selbst im Bereich der Verwaltung müssten wir viele Dokumente und Formulare ändern. Es ist nicht nur ein Name, sondern auch Geschlechtsbezeichnungen, Anreden und Anschriften müssten definiert und festgelegt werden. Es ist ein großer Aufwand, aber hey, manchmal muss man eben etwas tun, um mit der Zeit zu gehen, oder?
