Tax-Vibes und Finanzausgleich
In Balzers blockierte das Stimmvolk den Steuerzuschlag von 170 Prozent, der Gemeinderat «setzte den Wählerwillen um» und ging auf 150 Prozent runter. Parallel kickt seit 2024 der neue horizontale Finanzausgleich: Einige Gemeinden landen dank ihm im Plus, während Vaduz, Schaan und Gamprin zusammen über 19 Millionen Franken abgeben.
Who’s Cash-Positive?
Nur Eschen, Triesenberg und Planken budgetieren 2026 schwarze Zahlen: Eschen mit 800 000 Franken Überschuss, Triesenberg mit 200 000 Franken Plus, Planken mit stabilen 10 000 Franken. Schaan und Vaduz fahren dagegen die grössten Defizite mit 23,6 bzw. 14,8 Millionen Franken ein. Prozentual verschlechtern sich vor allem Mauren, Triesen, Balzers und Gamprin.
Steuern, Erträge und Budgets
Balzers senkt den Zuschlag auf 150 Prozent, Mauren auf 160, Ruggell setzt seine Step-Down-Strategie fort. Ruggell, Mauren und Eschen bleiben bei 160 Prozent, alle anderen liegen beim Mindest-Setup von 150 Prozent. Aufwände steigen meist moderat, Erträge legen in vielen Gemeinden leicht zu, während Mauren und Balzers wegen tieferem Zuschlag Mindereinnahmen von rund einer bzw. 1,2 Millionen Franken einplanen.
Investment-Mode: On
Die Nettoinvestitionen der Gemeinden knacken 2026 die 100-Millionen-Marke – mit Big-Spendings u. a. in Schaan, Vaduz, Eschen, Mauren, Balzers und Gamprin für Sportanlagen, Strassen und Infrastrukturprojekte.
