DpL wollen Vorsteher-Job in Triesen klar machen, aber Praesident Rehak steigt aus dem Rennen aus

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(Bild: DpL-Präsident Thomas Rehak hat die Vorsätze seiner Partei für 2026 formuliert.)

DpL-Gameplan 2027

DpL-Präsident Thomas Rehak steigt 2027 in Triesen nicht mehr als Vorsteherkandidat in den Ring. Er hält die Chancen seiner Partei zwar für solide, falls sich der richtige Headliner findet: «Aber ich selbst bin nicht diese Person, das habe ich für mich bereits definitiv entschieden». 2019 holte Rehak im ersten Wahlgang 17,6 Prozent und liess danach VU und FBP den Fight um den Vorstehersitz unter sich ausmachen.

Power-Ranking in Triesen

Für 2027 sieht das Setup anders aus: Bei den Landtagswahlen lieferte die DpL in Triesen mit 32,5 Prozent ihr Top-Resultat ab – fast auf Augenhöhe mit der VU (35,2%) und klar vor der FBP (22,5%). Nach dem internen «Knatsch» um Vorsteherin Daniela Erne wirkt die VU angeschlagen, auch die FBP konnte daraus keinen Boost ziehen. Als mögliches DpL-Aushängeschild gilt Gemeinderat Pascal Odinga. Rehak dazu: «Mit Pascal Odinga werden wir sicher reden, aber auch mit anderen potenziellen Kandidaten. Jedenfalls hoffe ich, dass wir eine geeignete Person für eine Vorsteherkandidatur in Triesen finden».

Nationwide Strategy und Vibes

National bleibt die DpL beim Slim-List-Strategy: nur dort antreten, wo die Win-Chancen hoch sind, Listen schlank halten, damit einzelne Kandidierende besser performen. Rehak beschreibt die Partei zum Start 2026 als stabil und unified: «Wir bilden in vielen Fällen eine geschlossene Front und trotzdem kann sich jeder selbst treu bleiben».

Politische Moves 2026

Policy-wise lief 2025 im Landtag allerdings eher lose: Ob Smartphoneverbot an Schulen oder Gewinndeckelung bei den LKW – sämtliche Vorstösse wurden abgeräumt. Die LKW-Initiative soll nun im Januar als Volksinitiative kommen, weitere Projekte sind laut Rehak bereits in der Pipeline.

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