DpL will klare Schutzstrategie für Kinder beim Umgang mit Social Media

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(Bild: Bei der Übergabe der Motion an den Parlamentsdienst

Neue Motion: Smartphone-Gamechanger für Teens

Die Demokraten pro Liechtenstein (DpL) pushen im Landtag eine Motion für eine «umfassende Schutzstrategie für den Umgang mit dem Smartphone und insbesondere für die Nutzung der sozialen Medien bei Kindern und Jugendlichen» – inklusive Law-Upgrade. Begründung: Expertinnen und Experten sprechen von einer «globalen Krise der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen», Social Media arbeite mit «Addictive Design» und Algorithmen. Folgen laut Motion: Depressionen, verzerrte Körperbilder, Einsamkeit, Schlafmangel, Cybermobbing und Hate.

Drei-Punkte-Plan: Prävention, Intervention, Regulierung

Kids sollen im Fach Medien und Informatik checken, «wie Algorithmen, Addictive Design, KI und Fake News funktionieren». Eltern werden via Broschüren und Schul-Talks stärker eingebunden. Schulen sollen möglichst smartphonefree laufen: «Es braucht klare Regeln und auch Sanktionsmassnahmen», dazu Risk-Checks vor jedem neuen Digitaltool.

Law-Level: Hard Rules statt Soft Skills only

Unter «Regulierung» fordert die DpL gesetzliche Vorgaben, mögliche Verbote auf Schul-Devices, ein altersgerechtes IT-Reglement und «datensparsame oder dezentrale Altersnachweise». Während Australien, Frankreich und Dänemark bereits Alterslimits einziehen, bleibt die Regierung vorsichtig: «Grundsätzlich setzt die Regierung lieber auf Eigenverantwortung als auf Verbote».

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