DpL-Boss Rehak sagt, das ist ein Warnschuss für die VU

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DpL-Präsident Thomas Rehak (l.) und Valentin Ritter

FBP plant neuen Coups

Die FBP macht sich bereit, beim Wahlsieg mal andere Koalitionspartner als die VU auszuchecken. Ihr Präsidium hat klargemacht, dass sie mit jeder demokratischen Partei reden wollen, um ihre Key-Prioritäten durchzudrücken. Welcher Partner das dann wird, ist erstmal Nebensache.

Opposition bleibt skeptisch

Die Freie Liste und DpL sind von den Avancen der FBP nicht so mega begeistert. Valentin Ritter von der Freien Liste stellt klar: „Wir sind bereit für unser Programm Regierungsverantwortung zu übernehmen, aber nicht bloß Mehrheitsmacher zu sein.“ Ihr Fokus bleibt auf sozialen und ökologischen Zielen. Thomas Rehak von der DpL sieht die FBP-Offerte eher als „Warnschuss Richtung VU“. Die Regierungsbeteiligung hat für die DpL aktuell keinen hohen Stellenwert. Dennoch: Wenn die Wähler es wollen, könnte die DpL Verantwortung in der Regierung übernehmen. Es müsste aber eine Partnerschaft auf Augenhöhe sein.

Historische Chance

Eine Regierungsbeteiligung anderer Parteien als VU und FBP wäre für Liechtenstein ein Novum. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben diese beiden Parteien die Regierung dominiert. Eine Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung durchaus offen für neue Koalitionsoptionen ist, wobei eine breite Koalition aus allen Parteien am meisten Support bekommt.

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