Politische Spannung in Liechtenstein
Die Landtagswahlen am 9. Februar haben für ordentlich Wirbel gesorgt. Die VU, als stärkste Partei aus den Wahlen hervorgegangen, lud prompt die FBP zu Gesprächen ein, was zunächst für Missstimmung sorgte. VU-Präsident Thomas Zwiefelhofer hatte der FBP zuvor versprochen, keinen Druck auszuüben. Doch plötzlich sollte alles „zeitnah“ über die Bühne gehen, um den Start am 20. März nicht zu verpassen.
FBP braucht Bedenkzeit
Die FBP ist noch nicht bereit für Entscheidungen. Nach einer ausgiebigen Diskussion am Dienstagabend wurde klargestellt, dass eine gründliche Analyse notwendig ist: „Für die FBP ist eine saubere Aufarbeitung für die Entscheidung des weiteren Vorgehens essenziell.“ Am Mittwoch soll Thomas Milic vom Liechtenstein-Institut mehr Klarheit bringen.
Koalitions-Karussell dreht sich
Drei Szenarien stehen für die FBP zur Auswahl: Koalition mit der VU, Opposition oder eine Dreierkoalition mit VU und DpL. Die VU favorisiert eine Partnerschaft mit der FBP, während die DpL, angeführt von Thomas Rehak, eine Dreierkoalition bevorzugt: „Wenn man das Wahlresultat richtig interpretiert, müssen die DpL in der Regierung eine Rolle spielen.“ Wie das Machtspiel ausgeht, bleibt spannend.
