Afrika-Vibes mit Mayra
Die gebürtige Niederländerin Mayra Markies aus Grabs hat sich in Tansania verliebt und ist dem Afrika-Virus verfallen. Die ersten Funken sprangen vor 25 Jahren in Kenia über. Während ihrer Reisen stellte sie sich Fragen zur Umwelt und zu den Wildtieren: „Ich stellte mir die Frage, wie die grosse Tiermigration, wie sie heute noch in der Serengeti stattfindet, wohl in 100 Jahren sein wird.“
Natur vs. Zivilisation
Die Serengeti, ein Unesco-Weltkulturerbe, wird durch menschliche Eingriffe und Wilderei bedroht. „Man wollte schon Strassen durch dieses Gebiet bauen oder einen Luxuskomplex für Touristen errichten“, so Markies. Die riesigen Tierwanderungen wären gefährdet, wäre es kein Schutzgebiet.
Bienen gegen Elefanten
In Tansania führen Elefanten zu Konflikten mit Bauern. Eine lokale NGO hat Bienenkästen als Lösung gefunden: „Elefanten haben Angst vor Bienen, und sobald sie die Kästen berühren, schwirren die Insekten aus und die Riesen verschwinden.“ Bei jeder Reisebuchung spendet Markies einen Bienenkasten.
Mehr als nur Safaris
Mit Tanzania Unique Adventures zeigt Markies, dass Tansania mehr als Safaris bietet. Kochkurse und Besuche auf Kaffeeplantagen ermöglichen den Austausch mit Einheimischen. „Das sind Erlebnisse, die man mitnimmt und die bleiben“, erklärt sie. Auch lokale Organisationen und die Massai engagieren sich jetzt im Naturschutz.
