Die Oldies sind in der Überzahl und machen mächtig Action

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Das Game der Gerontokratie

Chillt mal kurz, ich drop euch was über Gerontokratie. Das war so ’n Ding bei den alten Griechen, wo die Oldies das Sagen hatten. Also das komplette System war in den Händen der älteren Peeps und genau das sehen wir jetzt auch in Liechtenstein. Die wichtigste Zielgruppe bei Wahlen und Abstimmungen sind die über 50-Jährigen, die häufiger an den Urnen sind und mit 53 Prozent den größten Anteil stellen.

Die sogenannten Problemkinder

Die Regierungskanzlei hat mal die Daten der letzten zehn Wahlen und Abstimmungen seit 2019 ausgecheckt. Die Stimmbeteiligung der über 50-Jährigen lag bei über 80 Prozent, während die 18- bis 49-Jährigen nur auf 60 Prozent kamen. Die 25- bis 34-Jährigen sind so ’ne Art Problemkinder, nur mehr als die Hälfte von ihnen gingen wählen. Auch die 18- bis 24-Jährigen und die 35- bis 49-Jährigen waren nicht gerade vorbildlich unterwegs.

Gerontokratie oder nicht?

Um zu checken, ob Liechtenstein wirklich auf dem Trip zur Gerontokratie ist, meint der Politikwissenschaftler Christian Frommelt, dass wir da noch mehr untersuchen müssten. Es müsste herausgefunden werden, ob die Jüngeren dauerhaft weniger wählen oder ob die Stimmbeteiligung bei den Älteren einfach nur steigt. Verschiedene Gemeinden haben da schon Rohdaten gesammelt, die man auswerten könnte.

Boys vs. Girls

Bei den Altersgruppen gibt es aber nicht die einzigen Unterschiede. Frauen haben mit 72 Prozent eine höhere durchschnittliche Stimmbeteiligung als Männer, die nur auf 70 Prozent kommen. Bei den letzten zehn Wahlen und Abstimmungen haben die Girls ihre demokratischen Rechte stärker ausgeübt.

Die Zahlen der letzten Wahl

Die Stimmbeteiligung bei der Initiative „Volkswahl Regierung“ am 25. April 2024 lag bei 66,5 Prozent. Bei den Altersgruppen hat sich der Trend der letzten zehn Wahlen bestätigt:

18 – 24 Jahre 54,4 %
25 – 34 Jahre 45,2 %
35 – 49 Jahre 59.1 %
50 – 64 Jahre 75,8 %
65+ Jahre 80,5 %

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