FBP will den Gürtel enger schnallen
Die FBP startet den Wahlkampf mit Fokus auf Staatsfinanzen, die genau unter die Lupe genommen werden sollen. Geplant ist, das Defizit von 396 Millionen Franken zwischen 2025 und 2028 durch schlankere Verwaltung zu minimieren. Ziel: Ausgaben mit bestehenden Einnahmen decken, ohne von Aktienmärkten abhängig zu sein.
VU sieht keinen Grund zur Panik
VU-Chefkandidatin Brigitte Haas bleibt entspannt und sieht keinen Bedarf für Ausgabenkürzungen. Der Staatshaushalt sei stabil, Defizite verkraftbar und konservative Budgetierung führe oft zu besseren Ergebnissen als geplant. Verantwortungsvoller Umgang mit Finanzmitteln bleibt dennoch wichtig.
Kandidaten geben gerne aus
Ein Blick auf Wahlhilfe.li zeigt, dass besonders FBP-Kandidaten großzügig sind. Obwohl einige nur bestimmte Budgetbereiche bewerten, wie Bildung, öffentliche Sicherheit oder Umwelt, ist eine großzügige Tendenz klar. Überraschenderweise wollen nur wenige FBP-Kandidaten die Ausgaben wirklich kürzen, drei Abgeordnete befürworten sogar gleichbleibende Ausgaben.
