Die Gaza-Petition wird ueberwiesen und schickt einen Appell an die Menschlichkeit

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(Bild: Die Verstösse gegen das Völkerrecht dürfen nicht stillschweigend hingenommen werden

Petition mit Bold Move

547 Signaturen pushen eine Petition: Gaza-Krieg sofort beenden, keine zivilen Opfer, Hilfe nicht blocken, Geiseln frei. Die Freie Liste setzt ein «klares Zeichen». Manuela Haldner-Schierscher: «Liechtenstein darf nicht schweigen, sondern muss mit aller Macht die Stimme erheben.» Die Lage sei «schlichtweg untragbar», so Tanja Cissé. Kritik am Forderungskatalog: Christoph Wenaweser nennt ihn «unausgewogen» mit «eine Schlagseite». Martin Seger warnt vor «selektive Empörung»: «Die Welt brennt an vielen Orten, an denen nicht weniger Leid passiert.» Sandra Fausch appelliert: «Auch wenn Sie nicht mit jedem einzelnen Punkt einverstanden sind: Überweisen Sie die Petition an die Regierung», sonst drohe ein «viel fatalere Zeichen». Beschluss: 16 Ja, 9 Nein.

Gov-Position und Comms-Drama

Sabine Monauni: «Liechtensteins bisherige Position in der Aussenpolitik entspricht zu einem grossen Teil den Anliegen, welche die Petition verfolgt», das Land habe «von Anfang an eine klare und differenzierte Haltung zu diesem Konflikt eingenommen». Humanitäre Hilfe, Support für Waffenstillstands-Resolutionen und zwei UK-Erklärungen laufen – publik erst nach Nachfrage. Monauni: «Ich habe keinen X-Account, wie ihn andere Aussenminister pflegen.» Nadine Vogelsang: «Die Regierung soll nicht nur Gutes tun, sondern auch darüber reden.»

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