Die FBP-Motion bringt vielleicht neue Vibes für Klimaanlagen

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(Bild: Die FBP-Abgeordneten Sebastian Gassner und Lino Nägele (v. l.) überreichten gestern Vormittag die Motion an Landtagssekretär-Stellvertreter Philipp Pfeiffer.)

Klimaanlagen-Drama in Liechtenstein

Liechtenstein chillt im Sommer praktisch ohne fest installierte Klimaanlagen – Grund dafür ist ein Bürokratie-Boss-Level: Für jede Anlage braucht’s eine Bewilligung, die private Haushalte laut aktuellem Gesetz praktisch nie bekommen. Die FBP-Fraktion will jetzt mit einer Motion das Game ändern.

Gesetzes-Status: Only for the Few

Laut Energieverordnung ist eine Klimaanlage nur «unabdingbar» in Servierräumen, Lagern oder ähnlichen Spaces. In Offices oder privaten Homes? Fehlanzeige! Die FBP fordert deshalb, dass der Zugang zu fixen Anlagen easy wird – Bewilligungspflicht soll durch eine simple Anzeigepflicht ersetzt werden.

Umwelt vs. Coolness

Die Regierung hält an der Bewilligungspflicht wegen Umweltbedenken fest: «Klimaanlagen können zwar dazu beitragen, die Gesundheit und das Wohl­befinden der Menschen bei hohen Temperaturen zu verbessern. Aber die Anlagen tragen auch zur steigenden Nachfrage nach Energie und damit zu Treibhausgasemissionen bei, was den Klimawandel verstärkt», sagte Maximilian Rüdisser.

Mobile Geräte – Not the Solution

Mobile Klimaanlagen boomen zwar, verbrauchen aber viel Strom und bringen wenig Chill. Die Motion setzt auf fix installierte Systeme und Alternativen wie passive Kühlung oder Wärmepumpen, um Energie zu sparen und bürokratische Hürden zu sliden.

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