Wahlkampf im Spotlight
Die Kandidaten in Liechtenstein wurden von den Medien ordentlich gegrillt. Das Vaduzer Medienhaus, 1FLTV und Radio L sorgten für Interviews und Debatten. Easyvote, ein Projekt für junge Wähler, mischte mit Podcasts mit. Ernst Walch (FBP) war der erste, der sich den jungen Moderatoren Michael Schädler und Lena Klein stellte.
Walchs Meinung zum EWR
Walch sieht den EWR-Beitritt als smarten Move für Liechtenstein, um die Märkte zur EU offen zu halten. Als ehemaliger Außenminister weiß er, wovon er spricht. Dennoch kritisiert er die EU für die „Überregulierungen“ und meint, die EU sei „zu wenig demokratisch“. Trotzdem hebt er die „sehr gute Beziehung zur EU“ hervor.
Politiker mit Rückgrat
In Europa fehlen Walch „Politiker mit Rückgrat“. Christoph Blocher (SVP) sei da eine Ausnahme, auch wenn er nicht in allem mit ihm übereinstimmt. Über Trump: Walch relativiert, dass er kein Fan sei, obwohl er dessen Außenpolitik lobte.
Generationenprojekte in Sicht
Sollte Walch Regierungschef werden, plant er mutig Generationenprojekte, wie einen Tunnel von der österreichischen Grenze nach Schaan. Aber auch er weiß, dass er dies nicht alleine stemmen kann.
