Die Datenschutzstelle macht nur noch bei Vorfällen Checks

1 Min Read
(Bild: Die Infoanlässe der Datenschutzstelle könnten weniger werden

Datenschutz am Limit

Die Datenschutzstelle meldet im Tätigkeitsbericht 2025 personellen Engpass: Mit 700 Stellenprozenten sei der Auftrag zwar machbar, doch es gebe «keine Reserven». Die «beträchtliche Überlastung» sorgt bereits für längere Bearbeitungszeiten. Routine-Checks bei Firmen sind aktuell off; 2025 gab es neun Untersuchungen.

Mehr Cases, mehr Komplexität

1563 Beratungsanfragen bedeuteten mehr als sechs pro Arbeitstag. Beschwerden und gemeldete Datenschutzverletzungen stiegen auf je 77 Fälle. Das entspreche «einem europäischen Trend»; «keine Veränderungen» seien absehbar. Besonders KI- und Cloud-Cases machen die Abklärungen komplexer und zeitintensiver.

Staffing-Request abgelehnt

Die Regierung lehnte eine zusätzliche Juristenstelle ab. Ohne Ausbau drohten längere Wartezeiten und im Extremfall der Verzicht auf Beratung. Dies erhöhe «das Risiko von Rechtsunsicherheiten und Fehlumsetzungen». Für 2027 warnt die Stelle: «Sollte auch für das Jahr 2027 keine Erhöhung des Personalbestandes genehmigt werden, sind weitere Priorisierungen unausweichlich.»

Zum Originalartikel

Leave a comment