Neue Führung bei der FBP
Ein halbes Jahr vor den Landtagswahlen startet die FBP die Suche nach einem neuen Parteipräsidenten. Laut Vize-Regierungschefin Sabine Monauni wird ein politisches Schwergewicht gesucht, das Wahlen gewinnen, Reihen schließen und Initiativen vorantreiben kann. Die Wahl fiel auf Alexander Batliner.
Batliner ist back
Die Ankündigung von Monauni im Gasthof Löwen war dramatisch. Batliner und Monauni galten seit seinem Rücktritt als Kontrahenten. Besonders im Abstimmungskampf gegen die Energievorlagen, den Batliner gewann, kristallisierte sich der Konflikt heraus.
Konservative verstärken sich
Batliner wurde zum Sprachrohr des konservativen Flügels der FBP. Monauni tritt bei den kommenden Wahlen nicht mehr als Regierungschefin, sondern als Regierungsrätin an. Chefkandidat wird der frühere Aussenminister Ernst Walch, ein Zeichen für den konservativen Flügel. Batliners Rückkehr zur Parteispitze ist ebenfalls in diesem Kontext zu sehen.
Einheit trotz Differenzen
Die Partei nimmt Batliner in die Verantwortung, was zeigt, dass seine Kritik ernst genommen wird. Monauni und Batliner betonten, dass ihre Differenzen sachlich und fair waren. „Wir haben auf sachlicher Ebene unterschiedliche Positionen eingenommen“, sagte Monauni.
Zukunftsvision
Batliner plant, Diskussionen künftig intern zu führen und die FBP nach außen geschlossen auftreten zu lassen. Kompromisse sind notwendig, und darauf will Batliner den Fokus als Parteipräsident legen. Sein privates Projekt zur Förderung der Direkten Demokratie wurde aufgrund fehlender Finanzierung auf Eis gelegt.
