Feuerwerk-Drama in Vaduz
Am Staatsfeiertag, kurz nach 22 Uhr, startet das Feuerwerk im Vaduzer Städtle mit einem Knall, dann plötzlich: Stille. Große Rauchwolken und Verwirrung bei den Gästen, die spekulieren, ob ein Unfall passiert ist. Minutenlang bleibt die Ungewissheit, bis das Feuerwerk fortgesetzt wird und die Party weitergeht. Einige vergessen das Drama schnell auf dem Heimweg, doch die Frage bleibt: Was war da los?
Hintergrund-Check
Mathias Ulrich, Geschäftsführer von Liechtenstein Marketing, erklärt, dass die Hitze und Trockenheit der letzten Tage die Ursache sind. Am Staatsfeiertag erhöht das Schweizer Bundesamt für Umwelt die Waldbrandgefahr für Liechtenstein auf Warnstufe 3. Das Organisationskomitee muss deshalb kurzfristig reagieren und extra Vorsichtsmaßnahmen einplanen.
Safety First
Ulrich erklärt weiter: „Nach der ersten Salve des Feuerwerks musste aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr eine Maßnahme nochmals überprüft werden. Aus diesem Grund verzögerte sich das Feuerwerk um wenige Minuten.“ Nach jeder Salve gibt es solche Kontrollen, um die Sicherheit am 15. August zu gewährleisten. Alles war in Ordnung und das restliche Feuerwerk konnte ohne Zwischenfälle fortgeführt werden. Ulrich betont zum Schluss: „Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.“
