Derbe Aktionen gegen Migranten an den Borders

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Sebastian Sele referierte über seine journalistische Arbeit zum Thema «An der Grenze». (Bild: Bild: Paul Trummer)

Globetrotting Journalist auf Mission

Sebastian Sele, aufgewachsen in Eschen, lebt nun in Kolumbien und hat sich nach seinem Soziologiestudium in Zürich und Wien dem Schreiben verschrieben. Mit dem Fokus auf internationale Migration ist er als freischaffender Journalist unterwegs. Seine Reise begann im Winter 2016/17 in Athen, wo er während der Flüchtlingskrise als Zahnarzthelfer arbeitete. Die steigenden Flüchtlingszahlen und die zunehmenden Abwehrhaltungen in Europa faszinieren ihn.

Migration: Ein Komplexes Puzzle

Sele konzentriert sich auf persönliche Geschichten von Migranten an den Grenzen Europas und der USA. Während seiner Reisen von Kolumbien bis zum Trump Wall dokumentiert er mit seiner Kamera die realen Erlebnisse der Betroffenen. Dabei betont er, dass die politische Einstellung der Regierungen oft wenig über deren Migrantenpolitik aussagt.

Seenotrettung und Schicksale

Im September 2021 begleitete er die „Ocean Viking“ und berichtete über die Rettung von 129 Migranten im Mittelmeer, der „tödlichsten Grenze der Welt“. Migration ist ein teures Unterfangen, oft nur für die untere Mittelschicht erschwinglich. Die Entwicklungshilfe könnte hier eine entscheidende Rolle spielen. Migration bleibt ein flexibles Geschäftsmodell – neue Routen öffnen sich, wenn alte geschlossen werden.

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