Der wirtschaftliche Druck pusht den Talk in der Gesellschaft

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Arbeitskräftemangel im Fokus

Der „Wachstumsmonitor 2024“ des Liechtenstein-Instituts beleuchtet die Entwicklung der liechtensteinischen Wirtschaft, insbesondere den Arbeitskräftemangel. Andreas Brunhart und Martin Geiger haben in einem Interview die Ergebnisse ihrer Forschung präsentiert. Überraschend sei, wie sich die Altersstruktur in den letzten Jahren verändert habe, da heutzutage viele ab 60 nicht mehr arbeiten.

Frühpension und Gender Gap

Die Tendenz zur Frühpension sei rückläufig, da finanzielle Notwendigkeiten und Altersvorsorge stärker in den Fokus rücken, so Geiger. Frauen gehen tendenziell früher in Pension, oft aufgrund von Betreuungspflichten. Ein Trend zur Teilzeitarbeit erleichtert es, im Alter weiterzuarbeiten.

Erfahrung und Stereotype

Die Integration älterer Arbeitnehmer wird aufgrund von Stigmatisierung oft blockiert, aber ein Umdenken findet statt, da jüngere und ältere Mitarbeitende sich gut ergänzen. Ein Wandel in der Unternehmenspolitik ist erforderlich. Geiger betont die Bedeutung von Kinderbetreuung und Bewusstseinsbildung, um Frauen stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Teilzeit als Lösung

Teilzeitarbeit kann den Arbeitskräftemangel reduzieren, weil sie mehr Frauen motiviert, ihre Arbeitszeit zu erhöhen. Brunhart hebt hervor, dass dies in der Schweiz bereits zu mehr Arbeitsstunden geführt hat, da Männer ihre Arbeitszeit reduzieren und Frauen diese ausweiten.

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