Der Swiss Franc rockt – Story eines Top-Runners!

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Swiss Francs, alte Liebe rostet nicht



Da war echt Party in der Bude bei der Vaterländischen Union. Unter dem Motto «100 Jahre Schweizer Franken – 100 Jahre Stabilität» haben die Peeps am Samstag beim traditionellen Dreikönigstreffen ordentlich die Korken knallen lassen und auf das neue Jahr angestoßen. Aber nicht nur das! Die haben auch die Story des Schweizer Frankens gefeiert, der Liechtenstein – zusammen mit dem Zollvertrag – vor allem eins gebracht hat: Stabilität. Und damit auch eine starke Economy und finanziellen Boost sowie soziale Sicherheit.

«Sogar eine eigene Währung wurde diskutiert»



Daniel Risch, der Big Boss der Regierung und Finanzminister, hat bei seiner Begrüßung genau darauf abgezielt und betont, dass «Stabilität» von einigen eher als unbewegliches, ja sogar starres Wort wahrgenommen wird. Aber der Dude zeichnet ein feineres Bild und vergleicht die Stabilität mit einem «Kreisel». «Stabilität ist nämlich nur gewährleistet, wenn man stets in Bewegung bleibt und den nötigen Schwung mitnimmt.»

Money changes everything



Risch hat auch einen Rückblick auf die schleichende Einführung des Schweizer Frankens gemacht, nachdem im Jahr 1900 noch offiziell die österreichische Krone als Zahlungsmittel in Liechtenstein verwendet wurde. Die Hyperinflation im Ersten Weltkrieg hat auch die auf Österreich ausgerichtete liechtensteinische Volkswirtschaft hart getroffen und das Land drohte zum Armenhaus zu werden. So hat man sich von Österreich abgewandt und die Währungsfrage wurde zur existenziellen Frage. Sogar die Schaffung einer eigenen Währung wurde damals diskutiert, aber letztendlich wurde mit dem Währungsgesetz am 26. Mai 1924 der Schweizer Franken eingeführt. Ein formeller Währungsvertrag zwischen der Schweiz und Liechtenstein wurde jedoch erst 1981 geschlossen.

SNB versorgt Liechtenstein mit Bargeld



Heute ist das alles nur noch Geschichte – und mit dem Währungsvertrag wurde die Schweizer Nationalbank (SNB) auch die Zentralbank von Liechtenstein. Und das ist wirklich sinnvoll aus ökonomischen und handelstechnischen Gründen, wie Hauptreferentin Petra Tschudin betonte. Die SNB sorgt nicht nur in der Schweiz für Preisstabilität, sondern überträgt sie auch auf Liechtenstein. Sie ist auch zuständig für die Liquiditätsversorgung der Banken, schließt das Land an das Interbanken-Zahlungssystem SIC an und übernimmt auch statistische Aufgaben für Liechtenstein. Tschudin freute sich auch, dass die Inflation aktuell «unter Kontrolle» und damit weiterhin Stabilität gegeben ist.

Franken – Freund oder Feind?



Diese Umstände ändern aber nichts daran, dass der Franken für die liechtensteinische Volkswirtschaft ein riesiger Vorteil war und bleibt. «Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte», betonte Experte Peter Eisenhut. Aber alles hat seinen Preis. Denn die unglaubliche Stärke des Frankens bringt vor allem für die exportorientierte Branche auch Nachteile mit sich. Insofern sei er zwar ein absoluter Glücksfall, aber eben auch Herausforderung.

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